AUSGEWÄHLTE GIPFELBLICKE
© Erich Arndt
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Ausgewählte Gipfelblicke
Ausgewählte Gipfelblicke
ROCK OF GIBRALTAR
426 m
Geografie:
Gibraltar
ist
eine
Halbinsel
an
der
Nordseite
der
Meerenge
Straße
von
Gibraltar,
an
der
Europa
und
Afrika
sich
am
nächsten
sind.
Das
Territorium
umfasst
eine
Landfläche
von
6,5
km
2
,
wobei
die
Grenze
zwischen
Gibraltar
und
Spanien
nur
1,2
Kilometer
lang
ist.
Auf
der
spanischen
Seite
der
Grenze
liegt
die
Stadt
La
Linea de la Concepción.
Unsere Aufstiegsroute:
Ab Großparkplatz in La Linea de la Conceptión, der letzten spanischen Stadt vor
dem Grenzübergang nach Gibraltar, zu Fuß zum „Rock of Gibraltar“.
Unsere Abstiegsroute:
Treppen unterhalb der Seilbahn, Straßen und durch die Gassen der Altstadt.
Anstrengung:
Leichte Wanderung.
Ausrüstung:
---
Gefahren:
---
Bemerkungen:
Der
Fels
von
Gibraltar
(englisch:
Rock
of
Gibraltar)
ist
ein
monolithischer
Kalksteinfels,
der
den
größten
Teil
der
Halbinsel
Gibraltar
an
der
Südwestspitze
Europas
umfasst.
Er
gilt
als
einer
der
berühmtesten
Felsen
der
Welt
und
ist
eine
Touristenattraktion
des
Stadtstaates
Gibraltar,
der
zu
den
Britischen
Überseegebieten
zählt.
Der
größte
Teil
des
Felsens
ist
Naturschutzgebiet
(auch
als
Upper
Rock
bezeichnet)
und
ist
der
Lebensraum
von
über
250
Berberaffen.
Diese
sowie
die
in
den
Felsen
gegrabenen
Verteidigungstunnel
ziehen
viele
Touristen an.
Letzte Aktualisierung: 30.05.2020
Noch
vor
Sonnenaufgang
stehe
ich
unter
der
Dusche.
Nach
einem
kontinentalen
Frühstück
im
Hotel
Holiday
Inn
Express
geht
es
auf
Fahrt
zum
Großparkplatz
in
La
Linea
de
la
Conceptión,
der
letzten
spanischen
Stadt
vor
dem
Grenzübergang
nach
Gibraltar.
Zu
den
weiteren
Höhepunkten,
im
wahrsten
Sinn
des
Wortes,
gehört
der
Aufstieg
auf
den
höchsten
Felsen
des
britischen
Überseeterritoriums.
Vom
Parkplatz,
der
groß
und
teuer
ist,
spazieren
Brigitte
und
ich
gegen
9:00
Uhr
entlang
der
Uferpromenade
bis
zu
einem
Kreisverkehr.
Von
dort
zweigt
die
Straße
nach
Gibraltar
ab.
Der
Grenzübergang
mit
Ausweiskontrolle
wird
passiert
und
schon
stehen
wir
in
der
Winston-Churchill-Avenue
im
britischen
Gibraltar.
Nach
wenigen
Metern
gibt
es
ein
Kuriosum:
Die
vierspurige
Straße
sowie
der
Fuß-
und
Radweg
queren
die
Rollbahn
des
Flughafens.
Bei
Starts
und
Landungen
wird
mittels
Ampelanlagen
der
Verkehr
gestoppt.
Direkt
hinter
dem
Flugplatz
befindet
sich
die
Stadtgrenze.
Obwohl
britisch,
wird
hier
rechts
gefahren.
Typisch
britisch
sind
hingegen
die
Letterboxen
(Briefkästen)
und
die
rot
angestrichenen
Telefonzellen.
Nach
einigen
Minuten
verlassen
Brigitte
und
ich
die
viel
befahrene
Hauptstraße
und
betreten
durch
ein
altes
Stadttor
das
historische
Zentrum.
Ehemals
von
Militär
genutzte
Lagerhäuser,
am
Grande
Casemates
Square,
beherbergen
heute
Cafés
und
Souvenirläden.
Die
Stadtbesichtigung
muss
vorerst
warten,
denn
das
Hauptziel
des
Tages
ist
die
Besteigung
des
„
Upper
Rock“
,
des
höchsten
Felsen
von
Gibraltar.
Unser
Weg
führt
ein
Stück
der
Main
Street
entlang,
dann
geht
es
den
ersten
Treppenaufgang,
den
Castle
Steps
hinauf
bis
auf
eine
breite
Straße,
die
den
Namen
Willis´s
Road
trägt.
Auf
dem
ehemaligen
Gefängnis,
Moorish
Castle,
flattert
der
Union
Jack
im
Wind.
Wir
müssen
je
ein
Euro
Eintritt
bezahlen.
Für
die
sieben
Sehenswürdigkeiten,
zu
denen
das
Ticket
berechtigt,
bleibt
jedoch
keine
Zeit.
Nach
einem
kurzen
Blick
in
einen
Tunnel,
der
hier
im
Zweiten
Weltkrieg
in
den
Felsen
geschlagen
wurde
(World
War
II
Tunnels),
geht
es
in
einer
spitzen
Kehre
auf
die
Queens’s
Road,
die
zur
Bergstation
der
Seilbahn
und
zum
„
Upper
Rock
“
führt.
Der
Blick
auf
die
unter
uns
liegende
Stadt
sowie
auf
die
Bucht
von
Algeciras
wird
immer
beeindruckender.
Im
Süden
ist
im
Dunst
erstmals
das
Küstengebirge
von
Marokko
erkennbar.
Bis
zur
Kammlinie
kürzen
wir
ab,
gehen
nicht
den
Serpentinenweg
weiter,
sondern
eine
steile
Treppe
unter
der
Seilbahn
hinauf.
Auf
der
Steinmauer
am
Straßenrand
tauchen
die
ersten
schwanzlosen
Berberaffen
auf.
Nachdem
die
Treppe
bestiegen
und
der
Gipfelgrat
erreicht
ist,
gibt
es
genug
Affen
und
Touristen
zu
sehen.
Eine
Kolonie
Berberaffen
wird
hier
mit
Rohkost
gefüttert,
so
brauchen
sich
die
Touristen
nicht
zu
weit
von
den
Großraumtaxis,
mit
denen
sie
herauf
kutschiert
wurden,
zu
entfernen.
Weiter
geht
es
ein
kurzes
Stück
der
St.
Michael
Road
entlang.
Von
der
Straße
zweigt
der
Douglas
Path
ab.
Brigitte
und
Erich
folgen
den
sandigen
Pfad
und
treffen
an
Ende
auf
Relikte
von
militärischen
Befestigungsanlagen.
Um
11:30
Uhr
ist
es
geschafft:
Der
Berg
ist
alle.
Wir
haben
den
höchsten
Punkt
des
Kalksteinfelsen, in 426 m Höhe, erreicht.
Der
komplette
Südgipfel
wurde
im
Zweiten
Weltkrieg
betoniert
und
mit
Geschützstellungen
sowie
Unterständen
ausgestattet,
an
denen
nun
der
Zahn
der
Zeit
nagt.
Brigitte
und
ich
sind
neben
einem
Vogelbeobachter
und
seiner
Frau
die
einzigen
Besucher
der
O’Hara
Battery,
deren
mächtige
Geschütze
einst
die
Meerenge
von
Gibraltar
beherrschten.
Eine
große
Kanone
mit
dem
Kaliber
9,2
Inch
(23,4 cm)
bildet
das
markante
südliche
Ende
der
Kammlinie
des
„
Rock
of
Gibraltar“
.
Von
dieser
Stelle
aus
gibt
es
einen
echten
Gipfelblick,
der
über
die
Meeresenge
von
Gibraltar
bis
nach
Marokko
reicht.
Die
Ausblicke
in
die
steilen
Ostabstürze
sind
beeindruckend.
Auf
dem
Nordgipfel
des
Felsens
thront
eine
militärische
Radaranlage,
dahinter
liegt
das
spanische
Festland.
Nach
einer
halben
Stunde
Rast
beginnt
der
Abstieg.
Wir
wählen
dazu
eine
steile
betonierte
Stufenfolge,
die
in
der
Nähe
der
Seilbahn
ins
Zentrum
führt.
Auf
den
oberen
Treppenstufen
ist
Vorsicht
geboten,
denn
schlummernde
Affen
müssen
überstiegen
werden.
Gegen
14:00
Uhr
ist
die
schmale
Fußgängerzone
der
Main
Street
erreicht.
Hier
gibt
es
eine
große
Zahl
von
Souvenir-,
Mode-
und
Spirituosenläden.
Im
Pub
„
The
Angry
Friar
“
genehmigen
wir
uns
nach
der
17 km
langen
Tour
ein
großes
Bier.
Entspannt
geht
es
später
über
die
Rollbahn
des
Flughafens
nach
Spanien zurück.
Im Reisetagebuch geblättert
(Mittwoch, 16.09.2015)
Von der spanischen Küste zum „Upper Rock“ Gibraltar